Eine überparteiliche Initiative · Stand Juli 2026

2%

der neuen Kapitalrente
in Europas Wagniskapital.

Europas technologische Souveränität beginnt nicht in Brüssel. Sie beginnt in unseren Rentenkassen. Deutschland baut mit der gesetzlichen Kapitalrente zum ersten Mal einen echten nationalen Pensionsfonds — und seine Anlagerichtlinien werden in den nächsten Monaten geschrieben. Das ist unser 1979-Moment.

Was 2 % bedeuten

Fünf Zahlen.

Die Alterssicherungskommission füllt den Topf: rund €40 Mrd Zufluss pro Jahr ab 2031. Unsere Forderung entscheidet, was der Topf für Europa bewirkt — 2 % des Fondsvermögens in europäisches Wagnis- und Wachstumskapital.

€40 Mrd

Zufluss in die Kapitalrente pro Jahr ab 2031

Beitragspfad des Kommissionsberichts (23.06.2026).

€450 Mrd

Fondsvermögen nach zehn Jahren

Eigenes Modell, 5,5 % Rendite p.a.

€9 Mrd

In europäischem Wagniskapital nach zehn Jahren — bei einer 2 %-Quote

Rund €3 Mrd neue Fondszusagen pro Jahr.

€7,2 Mrd

Der gesamte deutsche VC-Markt heute — pro Jahr

KfW Research 2025.

×15

Sprung des US-VC-Fundraisings vor der Regeländerung von 1979

$39 Mio (1977) → $570 Mio (1978), NBER.

Warum jetzt

Drei Gedanken.

Der Moment

Am 23. Juni 2026 hat die Alterssicherungskommission ihren Bericht übergeben. Empfehlung 28: eine gesetzliche Kapitalrente — individuelle Kapitalkonten für alle Beschäftigten, zentral verwaltet, nach schwedischem Vorbild. Was jetzt in die Anlagerichtlinien geschrieben wird, gilt für Jahrzehnte.

Bericht · 23.06.2026 Gesetz · Ende 2026

Die Regel

1979 stellte das US-Arbeitsministerium klar, dass Pensionsfonds nach Portfolio-Logik in Wagniskapital investieren dürfen. Was folgte, finanzierte Apple, Genentech und vier Jahrzehnte technologischen Vorsprung.

Die Forderung

Eine Zeile in den Anlagerichtlinien der Kapitalrente: 2 % des Fondsvermögens in europäisches Wagnis- und Wachstumskapital — aufgebaut über zehn Jahre, professionell über Dachfonds. Keine Subvention, kein Zwang — eine Erlaubnis mit Zielmarke.

Häufige Fragen

Was uns oft gefragt wird.

Die Kommission schlägt doch schon 2 % vor — was fordert ihr dann noch?

Zwei Prozent ist nicht gleich zwei Prozent. Die Kommission schlägt einen Beitrag von 2 % des Lohns vor — er füllt den Topf. Wir fordern, dass 2 % des Fondsvermögens in europäisches Wagniskapital fließen.

Ist das nicht Zockerei mit Rentengeldern?

Nein: 98 % des Fonds bleiben breit gestreut angelegt. Eine kleine, über Dachfonds diversifizierte VC-Quote ist internationaler Standard.

Sind die Gebühren nicht zu hoch?

Die Gebührenfrage betrifft 2 % des Portfolios, nicht 100 %. Entscheidend ist die Nettorendite über die Laufzeit.

Ist der Fonds am Anfang nicht zu klein für illiquide Anlagen?

Richtig — deshalb der schrittweise Aufbau über zehn Jahre. Aber Anlagerichtlinien werden einmal geschrieben und selten geöffnet.

Warum nicht der freie Markt?

Es geht nicht um Subventionen, sondern um eine Erlaubnis — wie 1979 in den USA.

Wer steht hinter der Initiative?

Eine überparteiliche Initiative von Gründerinnen, Investoren, Ökonominnen und Bürgern.

Das Zeitfenster

Die Anlagerichtlinien werden jetzt geschrieben.

Gesetzgebung nach der Sommerpause, Verabschiedung Ende 2026 angestrebt. Sprich mit deinem Bundestagsabgeordneten — und trag dich ein, um dabei zu sein.